Gewässer, die nach unten strömen

Jedes Haus zerfällt in meiner Straße,
niemand hat einen Krieg ausgesprochen,
was in mir steht ist der Zweifel,
ich gehe weiter geradeaus und weiche
jedem aus, der mir zu nahe kommt.

In einem Schaufenster verkaufen sie Hosen
je nachdem kann man aussuchen,
ob man der rote Typ ist oder der Blaue,
in einem Hochhaus sitzt ein Mann
und wirft mit Zahlen.

Sie alle entfernen sich von mir,
doch näher stand ich mir nie,
keiner von ihnen versteht,
wie es mich Tag für Tag zermürbt,
ganz nach oben zu wollen,

in Gewässern, die nach unten strömen.
Es ist immer der erste Gedanke,
der das Feuer entzündet,
immer der erste Funke,
der eine Explosion entfacht.

Häuser zerfallen in meiner Straße.
Kelleräume, die offen stehen.
Ein unausgesprochener Krieg.
Ich schreite in den Kampf.

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