Wien, Berlin, Mailand: Hauptsache Europa


Europa ist nicht nur ein Kontinent der Träumer, sondern auch der Realisten. Das muss sich stärker in der nächsten Europawahl widerspiegeln. Wenn wir jungen Wähler jetzt nicht aufpassen, wird es das Europa, das wir lieben, bald so nicht mehr geben.

„Gehst du wählen?“ Das ist eine Frage, die sich bei der Bundestagswahl viel weniger stellt – aber bei der diesjährigen Europawahl darf man noch einmal genauer nachfragen. Jenes Parlament mit neuerdings 705 Abgeordneten, zusammengesetzt aus den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die über EU-Recht und Gesetz supranational mitentscheiden dürfen, sollen wir nun mit unserer Stimme beeinflussen. Aber wie, wenn sie uns im politischen Geschehen ungeläufig sind?

Auf meiner Reise durch Europa habe ich mit vielen jungen Europäer zwischen 20 und 35 gesprochen und einen Sinn für gemeinsame Werte ausmachen können, die denen der Generation vor uns in vielerlei Hinsicht ähneln. Liebe, Sicherheit, finanzielle Stabilität. Darüber schien sich der gemeine Europäer einig zu sein, es gehört eben zum neoliberalen Ton ein gutes Leben zu führen. Ein Eigenheim kommt für viele wegen der stark nach oben fluktuierenden Preise nicht mehr infrage, aber grundsätzlich ist auch dieser Wunsch nicht ausgestorben. Da muss man schon tiefer nachhaken, um die Abspaltung von der älteren Generation als Rebellion zu begreifen. Denn diese Liebe, die wir doch noch suchen, zeigt sich heute in den verschiedenen, liberalen Modellen. Diese Einstellung zeigt politische Konsequenzen. In 18 der 27 Mitgliedsstaaten ist entweder eine eingetragene, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft oder Ehe legal. Auch das Konzept einer „Heimat“ wird aufgelöst – und ist gestützt durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit; vielen ist es egal, ob sie in Wien, Berlin oder Mailand leben. Hauptsache Europa!

Wie ist es da möglich, dass besonders rechtspopulistische Parteien bei dieser Wahl, die seit ’79 alle 5 Jahre stattfindet, gute Chancen haben? Sie fallen mit Provokation und Populismus auf, denn Auffallen, das ist dieser Generation wichtig, und sie gehen sie sogar so weit, diesen Wahlkampf zu nutzen, um gegen die Europäische Union, in der sie bald mitbestimmen wollen, Stimmung zu machen. Salvini will mit Kacinsky, Parteichef der nationalkonservativen PiS, in einer Fraktion kooperieren, die AfD spricht bereits von einem Dexit. Es säße dann eine rechtspopulistische und europakritische Fraktion als zweitstärkste Kraft im Parlament. Jene, die liberale Werte, die auf Weltoffenheit, Toleranz und Menschenwürde basieren, ebenso verabscheuen wie mündige Wähler.

Das darf man so sagen, wenn man die Aussagen der Vertreter dieser Parteien unter die Lupe nimmt. Salvini, der nach einer Roma-Volkszählung schrie, oder Le Pen die im Wahlkampf für die Auflösung des Schengenabkommen für Frankreich warb, oder Gauland, der die NS-Zeit öffentlich verharmloste. Es ist also diese die letzte Phase, der letzte Krieg der Meinungen, der Dritte Akt der EU, in der sie sich wieder darauf besinnen sollte, wofür sie steht: ein kriegsfreies Europa nach ’45. Dieses Ziel hat sich erst im Rückblick überhaupt als solches erwiesen. Die EG gründete sich zunächst alleine wegen des vereinfachten Handels untereinander. Entstanden ist aus dieser Vernunftehe erst viel später eine europäische Identität, aber diese steht. Die Geburt der Union war nicht so ein Kinderspiel, wie es heute propagiert wird. In seinem Buch „Projekt Europa“ schreibt Kiran Klaus Patel darüber, dass die 1951 gegründete EG – die mit der Einrichtung der EU durch die Maastrichter Verträge abgeschafft wurde – sich gegen viele andere supranationale Organisationen innerhalb Westeuropas erst mal behaupten musste, niemand hatte je an die Vereinigten Staaten von Europa geglaubt. Und jetzt haben wir den Salat, haben die Vorteile und wissen nicht so recht, wie wir als Generation gegen die kämpfen wollen, die uns diese streitig machen. Wir, die jungen liberalen Linken, sind waffenlos, weil wir keine Forken bevorzugen, sondern Harmonie und Vernunft.

Streitbar ist die EU sicher. Aber wir leben in einem demokratischen System, in dem genau das gesagt werden darf. Wo das nicht der Fall ist, werden Verträge geprüft oder durch Sanktionen korrigiert. Wer also etwas ändern will, der muss sich einbringen. Leider ist das in dieser Generation schwierig. Politikverdrossen sind wir jungen Europäer nicht, schließlich ist die Easyjet-Generation dafür bekannt, sich nächtelang in Bukarester Bars und Kopenhagener Kneipen über Europa auszulassen. Braucht es dazu auf organisierter Eben eine große Jugendorganisation wie Pulse of Europe oder Volt? Diese glänzen mit einer grandiosen europäischen Identität. Leider hapert es vermehrt an den Inhalten. Es hilft eben nicht, bloße Fahnen in die Luft zu halten und zu sagen: Europa ist super. Es muss auch an dem Europa gearbeitet werden, das wir haben, denn vieles läuft auch in einer guten Ehe falsch. Und dann noch eine progressiv-polygame mit 27 Mitgliedern.

Europa ist cool, nicht immer fühlt es sich danach an. Die Presse ist schlecht, die Themen auf der Tagesordnung langweilig. Unsere direkten Vertreter im EU-Parlament sind zu zwei Dritteln männlich und nicht mehr jung. (Das Durchschnittsalter im Parlament ist mit 51 Jahren angegeben.) Die, die dieses Europa Tag für Tag leben, sehen sich also einer undurchsichtigen, grauen Regierungsklasse gegenüber, deren Entscheidungen nur an die Öffentlichkeit gelangen, wenn sie eine alltägliche Relevanz für die Bevölkerung haben, (Abschaffen der EU-Roaming Gebühr), besonders skurril sind (Gurkenkrümmung) oder die Sensationsgier der Öffentlichkeit zu Feiertagen befriedigen. (Bleigießverbot)

Und doch: Zwei von drei Europäern gaben laut Eurobarometer an, dass sie sich mit „Europa“ verbunden fühlen. Das ist ein immenser Erfolg, der aber dadurch geschmälert wird, dass die Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl bei nur 45 Prozent lag – in der Gruppe der 30-34 Jährigen sogar nur bei 38 Prozent. Dabei sind es gerade die jungen Reisenden, die Erasmus-Studenten oder jene, die in anderen Ländern der EU ihren freien sozialen Dienst machen, die die besten Kampagnen machen, indem sie diese leben. Europa überlebt momentan nicht nur durch billigen Wahlkampf, sondern dadurch, dass dieses System in unserem täglichen Miteinander verankert ist. Die Durchsetzung der Arbeitnehmerfreizügigkeit, die in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union festgelegt ist, gewährleistet EU-Bürger den freien Zugang zu einer Beschäftigung innerhalb der Union. Von diese machen die jungen Europäer rege Gebrauch und müssen nicht dazu gezwungen werden. Denn Amsterdam ist hip, Kopenhagen bunt, und Rom kann im Sommer durchaus charmant sein, wenn man dem Tiber nicht allzu nahe kommt. Aus diesen beruflichen Entscheidungen entstehen wiederum Beziehungen, die ein Leben lang halten: Angeblich sollen eine Million Erasmus-Babys innerhalb der EU entstanden sein. Aber wie beleuchtet man das Banale, Alltägliche in Zeiten der sozialen Medien?

Vielleicht durch unsere Unterschiede. Durch alles, was nicht gut läuft. Und den Glauben daran, dass es trotzdem gut werden kann. Einfach ist das nicht, denn es sind auch emotionale Gründe, die uns an die EU binden, die wiederum auf Richtlinien und Verordnungen basieren und vice versa. Wir schließen Freundschaften über den ganzen Kontinent hinweg, genießen das Recht, unkompliziert in einen anderen Mitgliedstaat zu reisen, wo wir dann vor allen Dingen eines lernen: Nicht allen Europäern geht es gleich gut. In Italien zum Beispiel ist die Jugendarbeitslosigkeit mit 31 Prozent extrem hoch und auf Platz 3 des geografischen Europas, in Rumänien beträgt ein Durchschnittsgehalt 572 Euro. Aber gerade dieser unangenehme Austausch ist wichtig, um in Zukunft an einer paneuropäischen Gerechtigkeit zu arbeiten und diese Unterschiede im Sinne der Egalität auszumerzen. Wir dürfen die EU genau deswegen nicht abschreiben. Denn Probleme schwinden nicht, wenn man sie ignoriert oder die Beziehung beendet. Die uns von der Ratgeberliteratur bescheinigte Bindungsangst und die damit einhergehende Fluchtmentalität sollten wir in dieser Causa ignorieren. Vor uns steht eine lebenslange, vertrauensvolle Bindung. Dass das so bleibt, daran müssen wir arbeiten. Indem wir uns nicht gegenseitig immer wieder an den Pranger stellen, sondern gemeinsame Sache machen. Den Osten zum Beispiel nicht alleine als kleines Nazidorf verteufeln, sondern ihn im wiedervereinigten Deutschland kompromisslos beizustehen. Durch harte Urteile, aber auch mit Verstand und kluger Besonnenheit. So ziehen wir gemeinsam nach Europa – und schaffen einen Kontinent der Verbündeten. Das mag zwar hippiesque anmuten, aber basiert auch auf europäischem Verstand und jahrzehntelanger politischer Arbeit.

Die EU ist also ein Projekt für Träumer und für Realisten zugleich. So bietet das pluralistische Europa uns etwas, was wir schon lange auf nationaler Ebene von Politik erwarten: Am Ende haben alle Seiten etwas davon.

Guillermo will kein Sklave der venezolanischen Wirtschaft mehr sein

Jeden Morgen drapiert er seine Bücher vor der Metro Station Bellas Artes in Caracas. Meist steht er dort von zehn Uhr in der Früh bis zum Anbruch der Dunkelheit. Der Straßenverkäufer Guillermo hat vor acht Jahren seinen Job aufgegeben, um Bücher zu verkaufen. Er wollte nicht länger Sklave einer maroden Wirtschaft sein.

Guillermo zeigt auf ein Buch über die bolivarische Revolution, jene politische Vision des caudillos Hugo Chávez, der das Leben der Venezolaner sozialistisch ausrichten wollte. „Das Problem dieses Landes ist nicht nur die Regierung. Es ist die kulturelle Geschichte Lateinamerikas“, sagt er. Er schimpft auf die aggressive Rhetorik der Regierungen, das illegale Ausschalten der Oppositionen, und allgemein auf südamerikanisches Management. Trotzdem glaubt er an die Wiedergeburt Venezuelas.

Wer ein Buch bei ihm kaufen will, muss ein wenig Mut beweisen. Nicht mehr als eine Zigarettenschachtel kosten die gebrauchten Exemplare, umgerechnet entspricht das einem Euro. Dafür muss der Käufer ihm allerdings in die abgelegeneren Straßen Caracas folgen, zu einem Kiosk am Ende des Blocks. Auf dem Weg wird dieser dafür gleich doppelt entlohnt: Auf Spanisch oder Englisch teilt Guillermo sein Wissen über die südamerikanische Gesellschaft, die politische Lage in Venezuela, die Unabhängigkeitskriege des berühmten Simon Bolivar, der Venezuela zur Alleinstellung verhalf.

Guillermo kann von seinen Einkünften nicht leben. Zu Zeiten des Hugo Chávez, als er seinen Job als Lehrer geschmissen hatte, um fortan auf der Straße Bücher zu verkaufen, konnte er sich manchmal noch Fast Food leisten. Heute übersteigt der Preis eines Hot Dogs die Hälfte eines venezolanischen Monatsgehalts. Nur wer im öffentlichen Dienst arbeitet, hat das Glück, 5 Euro monatlich zu verdienen, aber auch das reicht längst nicht aus, um zu überleben. Also lebt Guillermo von der staatlichen Lebensmittelhilfe. Jeden Monat bekommt er die sogenannte CLAP-Kiste gegen ein paar Scheine, die hier nichts mehr wert sind, denn fast alles wird in Venezuela mittlerweile über Bankkarten bezahlt. Darin enthalten sind ein paar Pakete Reis, Nudeln, etwas Salz, Maismehl, Öl und ein paar Dosen Thunfisch. Diese bekommt er auch, weil er ein Chavista ist, jene Anhänger des großen Hugo Chávez, der Maduro als seinen Nachfolger vorschlug. Als Tausch für seine Bücher lässt er sich Luxusartikel wie Zigaretten kaufen, mal einen Kaffee oder eine Flasche Mineralwasser. Ganz wonach ihm der Sinn steht.

„Ich bin die Wirtschaftspolitik dieses Landes so satt“, sagt er, wenn er gefragt wird, warum er seinen Job als Lehrer aufgegeben hat. Irgendwann hätten seine Vorgesetzten ihm kein Gehalt mehr bezahlt, den größten Anteil für sich selbst unterschlagen; Korruption war und ist in Venezuela weit verbreitet. Ihm sei es heute wichtiger, etwas an die Gesellschaft zurückgeben. Durch Wissen, Bücher, durch Gespräche. Das Land verlassen würde er trotz der katastrophalen Lage niemals. „Das größte Problem ist, dass die gut gebildete Mittelschicht abwandert“, sagt er. Er selbst will den Menschen Mut machen zu bleiben, um an die Menschlichkeit und einen liberaleren Sozialismus zu glauben. Venezuela sei für ihn eine Art Mama Pacha. Eine personifizierte Mutter Erde.

Aufgewachsen in einer Mittelklassefamilie, erhielt Guillermo seine Bildung an einer privaten Schule. Später studierte er Geschichte an einer staatlichen Universität. Das Studium ist, wie in vielen sozialistischen Ländern, auch in Venezuela umsonst. Das Meiste, so sagt er, habe er aber aus seinen Büchern gelernt. Jedes, das er verkauft, liest er erst einmal selbst, um die Welt besser zu verstehen – und um Interessierten den Inhalt genau wiedergeben zu können.

In die neue Währung, den Bolivar Soberano, die seit dem 20. August im Land die Offizielle ist, setzte er seine ganze Hoffnung. Seitdem hat sich allerdings nicht viel geändert. Er glaubt fest daran, dass die Wirtschaft des Landes sich trotzdem erholt, dafür braucht es aber einen Seitenblick auf die Modelle anderer Kontinente, wie zum Beispiel jener Europas: „Maduro muss diplomatischer vorgehen. Hier geht es nicht um eine politische Strömung, nicht um links oder rechts, sondern um eine demokratische Lösung für alle Venezolaner.“

Es ist fast Abend, Guillermo packt die Bücher in eine zerrissene Tasche und stellt sich an einer Ecke nicht weit entfernt der Metro unter. In Caracas wird geraubt wie kaum in einer anderen Großstadt auf der Welt. Und doch ist ihm bis heute keines seiner Bücher abhandengekommen. Er zieht an seiner für heute letzten Zigarette, die Schachtel ist leer. Die Menschen im Viertel erzählen sich, dass hohe Politiker Guillermo konsultieren, Professorinnen und Philosophen. Auf die Frage, welches sein Lieblingsautor ist, scheint es nur eine Antwort für ihn zu geben. „Nietzsche“, sagt er, ohne lange nachzudenken. Jetzt bleibt er noch einmal stehen. „Wer sonst hat die falschen Propheten so alt aussehen lassen wie er?“

So spaziert er nach Hause unter den Augen Chávez, dessen scharfer Blick hier an jeder Straßenecke in Form eines Graffiti aufgemalt ist. Diese rhetorische Spitze darf sich ein Chavista an seinen Volkshelden schon mal erlauben. Dazu ein so menschlicher, allzu menschlicher.

 

Was du liebst, lass frei. Kommt es zu dir zurück, gehört es dir für immer

Was du liebst, lass frei. Dann kommt es zu dir zurück und gehört dir für immer.

Es sei denn, es ist bindungsunfähig, hat drei Kinder mit einer anderen und muss ihnen monatlich Unterhalt zahlen. Oder er hat eine Exfreundin, die er nicht aus dem Kopf bekommt, weil sie ihm das Gefühl gibt, unerreichbar zu sein, aber, wenn du jemanden liebst, lass ihn frei und er wird zu dir zurückkehren. Ganz bestimmt.

Wenn er nicht gestört ist durch seine vorherigen Beziehungen, die ihn betrogen haben, die ihm erzählt haben, sie fahren auf ein Frauenwochenende nach Prag, um mit einem anderen in ein AirBnb nach Rom zu fahren. Wenn du jemanden liebst, lass ihn frei, dann kommt er bestimmt zu dir zurück und gehört dir für immer, es sei denn, er hat eine komplexbehaftete Beziehung zu seinen Eltern, dann kommt er vielleicht nicht zurück, sondern sucht nach der Nächstbesten und denkt, dass es dann besser läuft, weil er die Bewunderung und den Kick des Anfangs braucht. Viel zu spät merkt er, dass sie sich nichts zu sagen haben.

Lass ihn also frei, lass ihn also gehen. Lass ihn zu dir zurückkommen. Das wird er, wenn er deine große Liebe ist. Allerdings nur, wenn er nicht bei Tinder ist und was Besseres sucht als dich und dann findet er es nicht und dann kommt er wirklich zurück und meldet sich in der nächsten Woche doch wieder bei Tinder an, weil er niemals wissen wird, ob es nicht jemand Besseren für ihn geben wird, zum Beispiel am nächsten Dienstag und wahrscheinlich wird das bei 7 Milliarden Menschen schon so sein und nachts legt sich ihm die Panik auf die Brust, dass das jetzt die Liebe und das Ende sein soll.

Aber wenn du jemanden liebst, dann lässt du ihn frei, weil wahre Liebe immer zueinander findet.

Wenn du nicht schon lange weg bist, um einen anderen zu daten, den du kennengelernt hast auf dem Konzert, und er hört dieselbe Musik wie du und er ist auch ganz okay, passt eigentlich genauso gut und die große Liebe ist eine Entscheidung und eine Kette aus Zufällen und Liebe ist groß und mächtig, aber manchmal schon in zwei Wochen vergessen, wenn man konsequent ist und wer länger an einer anderen Person hängt, ist ein hoffnungsloser Romantiker, sowas hat diese Zeit wirklich nicht verdient.

Wenn du jemanden liebst, klammere dich an ihn. Halte ihn fest und bete, dass es hält. Dieses eine Mal soll es halten. Wenn du jemanden liebst, dann liebe ihn gerade so, dass es nicht wehtut, wenn er geht.

Schlimmer als Hollywood: Der Buchmarkt verprellt junge Autorinnen, nicht Amazon

Die Frankfurter Buchmesse ist eröffnet und wieder steht der digitale Wandel im Mittelpunkt. Ob Amazon und die sozialen Medien wirklich Schuld an den sinkenden Verkaufszahlen sind? Oder müssen die Verlage damit anfangen, einen Blick in die eigenen Bücher zu wagen?

Die Frankfurter Buchmesse ist für die Branche der Höhepunkt des Jahres. Die Stadt verwandelt sich in ein trunkentolles Buchevent voller spießiger Festlichkeiten in altehrwürdigen Frankfurter Institutionen. In jeder Halle lauern unzählige Möglichkeiten für Autorinnen, die Agenten oder Lektoren vom eigenen Werk zu überzeugen. Tragisch für so manchem, dem es gelingt. Seit ich mein erstes Buch bei einem großen Verlag veröffentlich habe, ist auch für mich alles anders. Der Traum, den ich jahrelang hegte, hat sich erfüllt – und offenbarte mir seine Schattenseiten.

Ich habe immer an das Buch geglaubt. Und die Verlage in ihrer Arbeit verteidigt. Ich wetterte gegen das Self-Publishing und sogar gegen den e-Book-Reader, wobei der gar nicht das Problem ist, sondern ein weiteres Werkzeug, um die Bücher zu lesen, die mit Liebe gemacht werden. Aber die zumeist kleineren, unabhängigen Verlage, die Bücher mit Liebe machen, haben nicht das Geld, ihre Autorinnen groß rauszubringen. Und diejenigen, die mit ihren Büchern ein riesiges Unternehmen unterhalten, bezahlen diese trotzdem schlecht, gebrauchen aber noch zusätzlich deren Träume, um diese gewinnbringend in ihre Programmvorschau einzubringen. Hollywood, du bist ein Kätzchen gegen dieses Raubtier, das noch nicht einmal von seiner zerstörerischen Kraft weiß.

In den letzten Jahren habe ich mit vielen Debütautorinnen gesprochen, die bei großen und kleineren Verlagen untergekommen sind. Deren Geschichten sind ihre persönliche Angelegenheiten, aber über eines sind wir ausnahmslos alle gestolpert: Der Stil, das geschriebene Wort ist so gut wie nichts mehr wert. Sie werden unter Vertrag genommen auf der Basis von gut geklickten Artikeln und Followerzahlen, ohne, dass man ihr Werk studiert hat und die Themen, für die sie sich begeistern. Wenn sie gut schreiben können: umso besser.

Die meisten können es nicht. Was bei Youtube-Stars und Influencern ganz normal ist. Das Produkt Buch wird dennoch höchst bietend verscherbelt, und der Einsatz ist der eigene Bekanntheitsgrad. Den Autorinnen ist hierbei keine Schuld zuzuschieben, jeder träumt von einer Mail in seinem Postfach, in dem ihm eine Kooperation mit einem großen Verlag angekündigt wird. Aber nicht wenige sind nachher unzufrieden. Sie fühlen sich als Persönlichkeit oder als Unternehmerin nicht ernst genommen, sondern dienen dem Verlag als reines Marketingvehikel. Dazu werden sie noch mit unsäglichen Cover und Klappentexten abgespeist, die so aggressiv „verkaufen“ schreien, dass der Leser aufgrund der dreisten Annahme, er sei komplett schwachsinnig, das Buch weit von sich weisen müsste. Die Autorinnen, denen es alleine ums Schreiben geht, sehen sich nun im Konkurrenzkampf mit diesen Quereinsteigern und lassen sich nicht selten zu Auftragsarbeiten oder populären Sachbüchern hinreißen, um über die Runden zu kommen. Wer das Buch liebt, der weiß, dass dies der Pakt mit dem Teufel ist. Schaut man nach Lateinamerika, in die Staaten oder England, ist ein reißerisches Cover übrigens nicht die Regel. Dabei geht es den Verlagen nicht weniger um die Verkaufszahlen. Dennoch operieren diese stets im Rahmen des guten Geschmacks. Aber dagegen ist Deutschland nicht erst seit gestern immun.

Bei einem großen Verlag zu sein, heißt also nicht, es geschafft zu haben. Es bedeutet nicht einmal, dass der Verlag seinen Autorinnen eine Lesung organisiert, ein Interview oder geschweige denn eine lausige Buchmessenkarte spendiert. Es ist ein weiterer Kampf auf dem Weg des Künstlers bei seinem Stil zu bleiben, keine indiskutablen Kompromisse mit dem eigenen Text einzugehen. So aufopfernd und kultiviert diese Branche auch wirkt, sie besteht aus einem Haufen Bürokraten, die zu allem Überfluss auch noch das Internet für sich entdeckt haben. Aber Followerzahlen sind kein Garant für gute Verkaufszahlen. Die Liebe zu einem Text und der Glaube an das Talent einer Autorin zwar auch nicht. Aber es gibt den Lektoren und Agenten das Gefühl zurück, für die Literatur zu arbeiten. Und für die Millionen von Lesern, die ihnen vertrauen.

Bis hierher höre ich das rauschende Flüstern vor den Fernsehbühnen. Ich sehne mich nach dem miserablen Sekt, der nur hälftig ausgeschenkt wird, kurz bevor die Hallen schließen. Und ich rieche den nervösen Anzugsschweiß von Direktor Juergen Boos, der versucht, die Eskalation zwischen Nazis und Demokraten in Schacht zu halten. Dazwischen, die unzähligen, hochwertigen Projekte, die den Leser in eine andere Welt entführen könnte. Leider werden diese von der Flut an populären Sachbüchern und Ratgeberbüchern übertrumpft. Das Buch, das ich als Kind im Bücherschrank meiner Eltern fand und in das ich mich unsterblich verliebte, hat es nicht in die Zukunft geschafft. Heute würde ich es sogar auf einem e-Reader lesen.

Gegen den Faschismus – Die Stimmung vor der Wahl in São Paulo

Mulheres contra o facismo, steht auf einer riesigen Bande. Frauen gegen den Faschismus.
„Ele não“, schreien die Tausenden von Menschen, die heute auf der Straße in São Paulo sind. Sie kommen aus allen Gesellschaftsschichten, aus der LGBT-Community und diversen Frauenverbänden. Ihnen scheint es beinahe egal, für wen die 145 Millionen Wahlberechtigten in Brasilien stimmen werden. Hauptsache nicht für Jair Bolsonaro.

Der extrem rechte und der PSL zugehörige Kandidat wird bereits weltweit mit Donald Trump verglichen. Auf der Straße sieht man heute allerdings viel öfter eine Fotomontage, auf dem seine linke Gesichtshälfte mit der von Hitler ausgetauscht wurde.

„Wie kann jemand für dieses Arschloch nur einen Funken Sympathie übrig haben?“, schreit Anna in ihr Megafon. Die 27-jährige Studentin zeigt keine Angst, als sie scheinbar jeden vor ihr laufenden Demonstranten persönlich anspricht. „Er will unsere Rechte eingrenzen. Habt ihr das nicht kapiert?“ Bolsonaro sagte einmal in einem Interview, dass er nur einen schwachen Moment hatte, als er eine Tochter zeugte. Aber die Frauen, die heute auf die Straße gehen, sind nicht schwach. Sie sind hier, um ein Zeichen zu setzen.

„Lateinamerika braucht einen Feminismus, keinen Machismus“, schreit eine Gruppe älterer Frauen. Eine davon hat die Militärdiktatur Brasiliens selbst erlebt. „Bolsonaro verherrlicht die Zeiten, die so viele Leben und so viel Angst gekostet hat”, sagt sie. „Die jungen Wähler, die für ihn stimmen, wissen nicht, was wir durchgemacht haben.“
Regenbogenfahnen wehen durch die Luft, ein kleines Orchester hat sich zusammengefunden, um Lieder für den Widerstand anzustimmen. Einige tanzen, andere trinken Bier.

Der 22-jährige Software Engineer Feliz steht abseits, schaut sich die Demonstration aus der Entfernung an. Er wird für Bolsonaro stimmen, das sei ihm seit Wochen klar. Er wisse, dass der Mann ein schlechter Mensch sei, sagt er. Aber die Fehler die Lula und die PT gemacht hätten, dürfe sich dieses Land nicht noch einmal leisten. „Ich habe mich auf Youtube informiert“, sagt er. „Ich weiß, wovon ich rede.”

So wählen nicht wenige Brasilianer Jair Bolsonaro aus reinem Protest. Fernando Haddad, der Nachfolger Lulas, der für die Arbeiterpartei PT antritt, weil Lula selbst wegen Korruption im Gefängnis sitzt, hat zumindest gute Chancen, in die Stichwahl mit Bolsonaro einzuziehen. Andere Kandidaten, wie die Umweltschützerin Marina Silva, die bereits zum wiederholten Male zur Wahl antritt, hat nur mäßig gute Umfragewerte erzielt.

Die Stimmung bleibt friedlich. Auch, als er an einer Stelle stockt, an der viele Polizisten sich versammelt haben. Die Demonstranten fordern diese mit Sprechchören auf, die Seite zu wechseln und gegen den Faschismus mitzulaufen. Jetzt schreien sie auch nach dem Militär. Was nach einer Aufforderung zu einem Putsch riecht, ist bald verflogen. Die Polizisten lächeln müde. Die Meute zieht weiter.

Es ist mittlerweile dunkel in São Paulo und über dem Theatro Municipal kreisen Hubschrauber. Einige Angestellte in einem Supermarkt rennen auf die Straße und winken den Demonstranten zu. Immer wieder hupen Autos aus der Ferne und Vorbeilaufende klatschen. Das Gebäude ist erleuchtet und in seinem Lichtkegel platzieren sich die Demonstrierenden mit Plakaten. Es sind wütende Gesichter voller Anstrengung, voller Sorge. Spätestens jetzt wird jedem Außenstehenden klar, dass es in Brasilien bei dieser Wahl um alles geht. Und darum, die immer weiter nach rechts abdriftende Welt vielleicht doch noch vor dem Faschismus zu bewahren.

Warten auf die Revolution – ein Monat in Caracas

Ein Knall, ein Raunen, der Boden bebt. Ich komme mit Matias vom Einkaufen, es ist der Besitzer meines Hostels, er und seine Freundin sind in den letzten Tagen zu meiner Ersatzfamilie geworden. Wir gehen die Avenida Universidad entlang, das ist 500 Meter vom Palácio de Miraflores, dem Regierungspalast, entfernt, als uns Dutzende Soldaten entgegen laufen. Erst am nächsten Tag erfahren wir, dass ein Anschlag auf den Präsidenten Venezuelas verübt wurde.

Matias lädt mich zu einem Kaffee ein, obwohl er diesen selbst kaum bezahlen kann. „Tranquilla. Das Geld hat auf dem Konto sowieso nichts zu suchen. Wer weiß schon, was es morgen wert ist”, sagt er.
Seine schwangere Freundin Patrizia erzählt mir von den Alltagsproblemen vieler Venezolaner inmitten der Hyperinflation. Sie selbst weiß nicht, woher sie Calcium für ihre Schwangerschaft, geschweige denn Antibiotika herbekommen sollen. Oder überhaupt etwas zu essen. Alleine eine Packung Kaffee ist für die meisten Venezolaner zu einem unbezahlbaren Luxus geworden.

Es ist kein Bargeld im Umlauf in Caracas und ich habe das vorher nicht gewusst. Seit drei Tagen habe ich nichts gegessen und kaum getrunken. Keine meiner Kreditkarten kann ich einsetzen, denn diese werden nach dem offiziellen Währungskurs abgerechnet, nicht nach dem Schwarzmarktpreis. Ergo 172000 im Gegensatz zu 4 Millionen Bolivar Fuerte. Das kann mich schnell die Privatinsolvenz kosten. Trotz all dieser Probleme fragen mich Matias und Patrizia jetzt zu den wirklich wichtigen Themen aus. Ob ich einen Freund habe? Bald heiraten werde? Ob ich wohl einmal Kinder will?

In den nächsten Tagen kochen sie für mich, sie versorgen mich mit Wasser. Auch ich bin als vermeintlich reiche Europäerin in eine humanitäre Krise geraten. Wenn ich weiterhin den Menschen, die nichts haben, so auf der Tasche liege, muss ich das Land mithilfe der Botschaft verlassen. Endlich hat Matias eine Lösung für mich: Er stattet mich für den kommenden Monat mit einer seiner Bankkarten aus, nur mit dieser kann man hier noch bezahlen. Die 200 Dollar, die ich ihnen gebe, lassen sie von einem anonymen Kontakt in venezolanische Bolivar eintauschen und auf das Konto einzahlen. Morgen ab 14 Uhr werde ich reicher sein, als sie alle zusammen.

Ich kaufe aus Dankbarkeit nun doch ein paar Nudeln, Kaffee, Chips und Cola mit meiner europäischen Kreditkarte ein. Das kostet mich eine Menge Geld. Es schmerzt 48.000.000 Millionen venezolanische Bolivares auszugeben – umgerechnet sind das nach offiziellem Kurs etwa 200 Euro für ein paar lächerliche Lebensmittel – aber ich will mich der Familie erkenntlich zeigen. Alles bin ich ihnen schuldig. Ich kann es mir wenigstens leisten, auch wenn es wehtut.

Wir verbringen den Tag zu Hause vor dem Fernseher mit Chips und Cola. Ich bin jetzt Teil der Familie, einfach so, das ist höchst venezolanisch und wenig deutsch. Wir wissen jetzt, warum es gestern so geknallt hat in der Stadt. Präsident Maduro spricht schon seit Stunden im Fernsehen. Er wettert, dass ein Angriff auf sein Leben auch ein Angriff auf die venezolanische Nation sei. Schon bald wird er die Hintermänner zur Rechenschaft ziehen.

Nach dem vermeintlichen Anschlag auf Maduro durch eine Drohne geht es eigenartig friedlich in der Stadt zu. Meine Eltern bitten mich, so schnell es geht, auszureisen, meine Freunde fragen mich ständig über WhatsApp, wie es mir geht. Ich aber fühle mich erstaunlich sicher, denn am Montag soll das Leben hier wieder normal weitergehen. Zumindest so normal, wie es in einer Stadt mit einer Hyperinflation möglich ist. So laufe ich zwischen Straßenhunden, Schulkindern und Alten, die auf der Suche nach Essen die Müllsäcke absuchen. An einer Busstation prügelt sich eine Gruppe älterer Frauen um die letzten Bustickets in Richtung Kolumbien.

Ein paar Tage später präsentiert Präsident Maduro den Venezolanern über zwei Stunden lang die Ergebnisse seiner Untersuchungen. Da werden Bekennervideos präsentiert, Mitschnitte von kolumbianischen Terroristen bei der Planung ihres Vorhabens. Jetzt soll es sogar Verbindungen zur Opposition gegeben haben; kurzerhand werden diese verhaftet und gefoltert. Das Geld aber sei alleine aus Florida State gekommen. Imperialisten: die altbekannte, sozialistische Mär. Am Schluss hebt Maduro ein Büchlein in die Luft, während er eindringlich in die Kamera spricht. Es ist die Konstitution der bolivarischen Revolution im Geiste seines Vorgängers Hugo Chávez.

Die Venezolaner selbst warten noch immer auf die ihnen so lange versprochene Revolution. Täglich erleben sie den Sozialismus, der ihnen nichts, aber auch gar nichts geschenkt hat. Das Warten ist das Schlimmste. Stundenlang. Auf Busse, in Supermarktschlangen, überall wird in Caracas gewartet. Teilweise müssen die Menschen um vier Uhr aufstehen, damit sie rechtzeitig zur Arbeit kommen. Zu einer Arbeit, bei der sie nicht mehr bezahlt werden und wenn, übersteigt das Gehalt kaum 2 Dollar im Monat. Das Verkehrssystem ist zusammengebrochen, die Busse können nicht repariert werden, es gibt oft nur einen Bus für Hunderte von immerzu Wartenden.
Aber dieser Volkssport hat die Venezolaner lethargisch werden lassen, so starten sie erst gar keine Rebellion: Es ist eine weitere Methode des Staates seine Bewohner mürbezumachen und ihnen die lang ersehnte Hilfe – wenn sie dann durch die um Wochen verspäteten Essenspakete oder einen Bus kommt – als eine Art Gottesleistung im Sinne des Assistenzialismus zu verkaufen.

Mittlerweile ist mehr als eine Woche seit dem Anschlag vergangen, die Menschen demonstrieren für ihren Comandante Maduro, sie stellen sich entschieden gegen den angeblichen kolumbianischen Terrorismus. Feurig schmeißen sie ihre Parolen auf die Straße, als sei der Sozialismus das einzige Heilmittel in der Hyperinflation. Ich laufe ein wenig mit, dann will ich mit am Regierungspalast vorbei. Ein paar bewaffnete Soldaten sind dort abgestellt hinter kleinen Buchten aus Sandsäcken und Stacheldraht. „Señora?“ Ein Staatsbediensteter greift mich am Arm und schickt mich zu ihnen. Sie lassen ihren Waffenlauf haarscharf an meinem Gesicht vorbeischrammen, angeblich, um die Zone zu sichern. Aber ich spüre es gleich: Sie wollen mir nur zeigen, wer hier das Sagen hat. Ich bin blond und weiß, eine Gringa. Offenbar haben sie Angst, dass ich als CIA-Agentin auf eine weitere Gelegenheit warte, um Maduro umzubringen.

Aber sie haben nichts zu befürchten. Nicht von mir. Es sind die Millionen Venezolaner, die in den Barrios vor Hunger sterben, vor denen die Regierung Angst haben sollte. Die laut in der Metro über ihren Präsidenten schimpfen und jede seiner Ankündigungen so bissig amüsiert abschmettern, wie die Aussage eines ehemals Geliebten. Und doch warten die Venezolaner noch immer auf die bolivarische Revolution. Dass diese nur von ihnen ausgehen kann, ist die größte Tragik dieses Landes. Wer hungert, hat kaum Kraft, den Arm zu heben.

Interview für die Neue Osnabrücker Zeitung über Salute!

Der größten Tageszeitung meiner Heimatstadt habe ich ein Interview gegeben, in dem ich über mein Buch und die Sauftour durch Europa erzähle.

Spannende Fragen über Europa und unsere Jugend kamen dabei auf, dieser Fokus hat mich wirklich gefreut. Die Neue Osnabrücker Zeitung zählt seit Jahren zu den meist zitiertesten Zeitungen Deutschlands.

Vielen Dank an Sven Kienscherf für das mega tolle und entspannte Interview.

Interview mit Bianca Jankovska zu meinem Debüt Salute!

Es gibt sie: Diese Autoren, diese Journalisten, die dein Buch lesen und es für das anerkennen, was es ist. Die genau die richtigen Fragen stellen und es – fernab von Titel und Cover – genauso lesen, wie ich es mir gedacht habe.

Lest doch mal rein.

Ich bin wirklich sehr stolz auf dieses Interview. Und ich will euch Biancas Blog ans Herz legen. Er bewegt sich fernab des Medien-Wischi-Waschi-Blablas, das in diesen Zeiten so oft bei den großen Medienhäusern zu finden ist. Außerdem schreibt Bianca wie eine ganz Große.

Tanti saluti,
Laura